Syrien-Konferenz in Ankara

Türkei und USA erörtern wichtige Themen zu Syrien

Syrien-Konferenz in Ankara

 

In der Hauptstadt Ankara hat unter Teilnahme türkischer und amerikanischer Delegationen die 3. Arbeitskonferenz zu Syrien stattgefunden. Die Konferenz fand im Aussenministerium statt. Die USA wurden vom US-Syrien-Sondergesandten James Jeffrey und seiner Delegation vertreten. Am Verhandlungstisch saßen auch Militär-Vertreter der jeweiligen Länder. Hauptpunkt der Agenda war die syrische Region Manbidsch, die unter der Kontrolle der PKK/PYD/YPG steht. Auf der Konferenz wurde noch einmal das Unbehagen der Türkei über die Präsenz der PKK/PYD/YPG in der Region zum Ausdruck gebracht und die Notwendigkeit eines vollständigen Abzugs der Terrororganisation aus dem Gebiet unterstrichen.

Nach der Konferenz wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin heißt es, die Seiten haben zugesagt den Manbidsch-Fahrplan bis zum Jahresende zu beschleunigen und konkrete Fortschritte zu erzielen. Ferner haben die Seiten bekundet den Kampf gegen Terror jeglicher Art aus Syrien und darüber hinaus entschlossen zu bekämpfen. Die Türkei hatte mit den USA am 4. August eine Einigung bezüglich des Abzugs der Terrororganisation YPG/PKK, die von den USA mit tausenden LKWs voller Waffen beliefert wurde, aus der Region erzielt. James Jeffrey wird nach seinen Gesprächen in Ankara weiter nach Jordanien reisen.              

 



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