Trump-Sprecherin dementiert Meldungen zur Auslieferung des FETÖ-Anführers

Trump-Sprecherin dementiert Meldungen zur Auslieferung des FETÖ-Anführers

Trump-Sprecherin dementiert Meldungen zur Auslieferung des FETÖ-Anführers

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert hat Behauptungen, wonach Washington die Auslieferung des Anführers der Fetullah Terrororganisation an die Türkei bewerte, dementiert. Dies sagte Nauet bei ihrem täglichen Pressebriefing. Die Sprecherin dementierte eine Meldung des Fernsehsenders NBC News, wonach die US-Führung nach der Ermordung von Khashoggi nach gesetzlichen Wegen zur Auslieferung von FETÖ-Anführer, Fetullah Gülen suche. Zwischen dem Fall Khashoggi und der Auslieferung des FETÖ-Anführers hänge kein Zusammenhang. Demzufolge gäbe es auch keine solchen Gespräche im Weißen Haus sagte Nauert und führte weiter wie folgt aus: „Wir haben von den Türken viele Forderungen zur Auslieferung von Gülen bekommen. Wir sind immer noch in der Bewertungsphase der von der türkischen Regierung vorgelegten Beweise. Dieser Prozess  läuft gänzlich unter dem Justizministerium. Doch eins kann ich sagen, dass die beiden Themen keine Verbindung miteinander haben. Außerdem haben wir mit den Zuständigen im Weißen Haus gesprochen. Sie haben gesagt, dass in diesem Thema keine Gespräche gibt.

Eine Frage bezüglich der zeitgleichen Erklärung aus Saudi Arabien zur Bestrafung der Verantwortlichen und den Sanktionsentscheidungen der USA, sagte Nauert folgendes: „Es gibt keine Verbindung zwischen beiden Erklärungen. Wir arbeiteten ohnehin an Sanktionen und es war keine Überraschung.“

Da bei den Sanktionen nur die Personen betroffen seien, könne man die Entscheidungen schneller treffen, so Nauert weiter.

Die Frage des Korrespondenten der Nachrichtenagentur Anadolu, wie die US-Führung die Personen bestimmt habe, gegen die Sanktionen verhängt werden sollen, obwohl die Saudis nicht bekanntgegeben haben, welche Personen sie bestrafen werden, beantwortete Nauert damit, dass mit den Sanktionen und den Entscheidungen der saudischen Führung keine direkte Verbindung gibt.

Die Sprecherin vermerkte: „Wir haben diese Personen nach Untersuchungen selbst bestimmt.“  



Nachrichten zum Thema