Çavuşoğlu: Die Welt verfolgt den Fall Khashoggi

Die ganze Welt beobachtet die Entwicklungen zum Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi seit dem 2. Oktober.

Çavuşoğlu: Die Welt verfolgt den Fall Khashoggi

Die ganze Welt beobachtet die Entwicklungen zum Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi seit dem 2. Oktober. Das sagte Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu bei der gemeinsamen Presseerklärung mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenminister der türkischen Republik Nordzypern Kudret Özersay in Ankara.

Auf die Fragen, ob der saudische Generalkonsul in Istanbul das Land verlassen dürfe und er Ermittlungen zu befürchten habe, antwortete der Außenminister, es gebe keine Einschränkungen gegen saudische Diplomaten. Gestern Abend hätten Zuständige und Experten der Staatsanwaltschaft in Istanbul das Generalkonsulat durchsucht. Am heutigen Abend würden indessen die Residenz des Generalkonsuls und die Fahrzeuge in die Ermittlungen einbezogen werden.  

Das Ziel der Türkei sei es den Fall Khashoggi aufzuklären. Die Augen der Weltöffentlichkeit seien auf diesen Fall gerichtet und es gehe um ein Menschenleben, so Çavuşoğlu.

Der Außenminister forderte die Aufklärung des Falls und die Staatsanwaltschaft sei befügt bei den Ermittlungen Verhöre durchzuführen. Die Fortsetzung der Ermittlungen ohne eine Behinderung sei von großer Bedeutung. Zugleich komme diesem Prozess auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien große Bedeutung bei. Jedoch müsse er zielstrebig und transparent geführt werden. Alle Fragen in den Köpfen müssten beantwortet werden.  

Zudem bewertete der Außenminister die Übereinkunft mit den USA für die Befreiung von Manbidsch von der separatistischen Terrororganisation YPG/PKK. Sollte Ankara feststellen, dass Washington die Sache nicht ernst nimmt, dann werde Ankara Hand anlegen, so Çavuşoğlu.  



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