Erdoğan warnt vor Manipulation in türkischer Wirtschaft

Staatspräsident Erdoğan hat gesagt, einige Kreise seien darum bemüht die Wirtschaft mit dem Dollar-Devisenkurs zu manipulieren.

Erdoğan warnt vor Manipulation in türkischer Wirtschaft

Staatspräsident Erdoğan hat gesagt, einige Kreise seien darum bemüht die Wirtschaft mit dem Dollar-Devisenkurs zu manipulieren. Das sagte der Staatspräsident bei seiner Teilnahme auf einer Veranstaltung zum Veteranentag im Beştepe Kultur- und Kongresszentrum.

In seiner Rede bewertete Erdoğan die Wirtschaft. Einige Kreise seien darum bemüht eine „falsche Wahrnehmung" von der türkischen Wirtschaft zu schaffen. Die türkischen Bürgen dürften „dieser Manipulation keinen Glauben schenken“. Die türkische Wirtschaft werde „gestärkt der Zukunft entgegengehen“.

Zu dem Beschluss, wonach künftig der Immobilien-Kauf/Verkauf sowie die -Vermietung in Devisen untersagt werden wird, sagte Erdoğan, das gehöre der Vergangenheit an. Die Türkische Lira sei die gültige Landeswährung.  

Der Staatspräsident äußerte sich auch zu der Idlib-Einigung mit dem russischen Präsidenten Putin am Vortag. Ziel sei es, ein Blutvergießen in Idlib in der Zukunft zu verhindern. Dafür seien sie bereit gewesen jeden erforderlichen Schritt zu setzen. Die Einigung umfasse zwölf Punkte und sehe einen Frieden über die eignen Landesgrenzen hinaus vor. Eine Umsetzung der Übereinkunft sei zu hoffen, so Erdoğan.

Ein weiteres Thema der Rede von Erdoğan waren die Heldentaten des Volkes beim gescheiterten Putschversuch am 15. Juli 2016. Das türkische Volk habe angesichts „des hinterlistigen Angriffs der Terroristen eine würdenvolle Haltung an den Tag gelegt“ und den „Putschversuch verhindert“. Er habe das Volk auf die Straßen gerufen und Millionen hätten seinem Appell gefolgt. Sie seien für das Vaterland auf die Straßen gegangen und hätten dabei nur die türkische Fahne in der Händen gehabt, sagte Erdoğan.

„Jeder Versuch die Türkei in die Enge zu treiben, öffnet neue Türen“, erklärte Erdoğan. Wie bei jeder Geburt sei jeder neuer Prozess mit Schmerzen verbunden, hielt der Staatspräsident fest.  



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