Waffenruhe-Appell der Türkei

Waffenruhe-Appell der Türkei

Waffenruhe-Appell der Türkei

Der ständige Botschafter der Türkischen Republik bei den Vereinten Nationen, Feridun Sinirlioğlu, hat im UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, in allen Gebieten von Idlib alle militärischen Operationen zu beenden und Waffen niederzulegen. Sinirloğlu informierte im UN-Sicherheitsrat die Mitgliedsstaaten über die Ergebnisse des Dreiergipfels zwischen der Türkei, Russland und dem Iran.  Sinirlioğlu erinnerte daran, dass die Astana-Gespräche für die Deeskalation der Lage in Syrien und für das Vorantreiben des politischen Prozesses stattgefunden haben.  Auf dem Gipfel in Teheran sei das Thema Idlib in den Vordergrund getreten.

Ferner erinnerte Sinirlioğlu daran, dass Staatspräsident Erdogan beim Gipfel einen Waffenruhe-Appell gerichtet hat. Der UN-Botschafter der Türkei wiederholte diesen Appell.

Sinirlioğlu führte weiter wie folgt aus: „Unser Appell für Waffenruhe bezieht sich auf alle militärischen Operationen. Die Türkei wird daran arbeiten. Wir rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, unseren Appell lautstark zu unterstützen. Zweifelsohne werden militärische Operationen in Idlib zu einer humanitären Katastrophe führen. Es würde einen neuen Flüchtlingsstrom verursachen,  wodurch ein Sicherheitsrisiko für die Türkei und Europa entstehen würde.“

Die Türkei beherberge mit 3,5 Millionen Gästen, die meisten Flüchtlinge, sagte Sinirlioğlu und vermerkte weiter: „Doch wir müssen sagen, dass wir unsere Kapazität ausgeschöpft haben.“

Wie der Botschafter weiter verlauten liess, sollte nicht zugelassen werden, dass in Idlib das Leben von Millionen von Menschen gefährdet wird. „Es ist die gemeinsame Aufgabe der internationalen Gemeinschaft. Die uns heute mit großer Sorge verfolgenden Menschen sind keine Terroristen. Es sind 3,5 Millionen Zivilisten, darunter 1 Million Kinder. Wir dürfen sie nicht enttäuschen.“



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