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Gastbeitrag von Erdogan in New York Times

Gastbeitrag von Erdogan in New York Times

Gastbeitrag von Erdogan in New York Times

“Wenn die Einseitigkeit und Respektlosigkeit der USA sich nicht wendet,  wird die Türkei nach neuen Freuenden und Verbündeten suchen” schrieb Recep Tayyip Erdogan in seinem Gasbeitrag für die  New York Times.  Erdogan verfasste für die US-Zeitung einen Artikel mit dem Titel „Wie sieht die Türkei die Krise mit den USA“

Der Staatspräsident appellierte an die USA, die Souveränität der Türkei zu respektieren. Nach Worten von Erdogan werden die einseitigen Schritte der USA ihren eigenen Interessen und der Sicherheit schaden.

Erdogan führte weiter wie folgt aus: „In einer Zeit, wo überall in der Welt das Böse auf der Lauer ist, können die einseitigen Schritte unseres Verbündeten USA gegen die Türkei nur den eigenen Interessen und der Sicherheit schaden.“ Die USA sollten die falsche Annahme beiseitelassen, dass unsere Beziehungen nur asymmetrisch sein können.“

Zudem sollten die USA akzeptieren, dass die Türkei auch andere Alternativen hat, sagte Erdogan und vermerkte weiter: „Wenn die Einseitigkeit und Respektlosigkeit der USA sich nicht wendet, werden wir nach neuen Freunden und Verbündeten suchen.“

In den letzten Jahren werde die Partnerschaft zwischen beiden Ländern seitens der USA mit Konflikten auf die Probe gestellt, sagte Erdogan und appellierte an die USA, die Souveränität der Türkei zu respektieren.

Wenn die USA nicht beweisen, dass sie die Gefahren erkannt haben, mit denen das türkische Volk konfrontier ist, könne die Partnerschaft in Gefahr sein, so die Warnung des Staatspräsidenten an die USA.

Erdogan kritisierte die US-Führung mit scharfen Worten und vermerkte in diesem Zusammenhang folgendes: „Der in Pennsylvania lebende Anführer der Fetullah Terrororganisation hat am 15. Juli 2016 versucht, unsere Regierung zu stürzen. Das türkische Volk hat erwartet, dass die USA diesen Angriff verurteilen und sich mit der gewählten Regierung solidarisch zeigen, jedoch haben die USA nicht verurteilt. Gemäß  den bilateralen Abkommen haben wir ein Auslieferungsgesuch gestellt, was jedoch bislang nicht geschah. Sie haben tausende Waffen an YPG/PYD, dem syrischen Ableger der PKK geliefert. Diese Waffen wurden dafür genutzt, um in Syrien und im Irak Zivilisten zu töten.“

Die Türkei habe eine Frist gesetzt und wenn die USA nicht horchen, werde die Türkei selbst entscheiden.

Erdogan führte weiter wie folgt aus: „In den 70’er Jahren sind wir trotz der Einwände der USA auf der Insel Zypern gelandet, um das Massaker gegen die Türken auf Zypern zu stoppen. Da die USA die aus dem Norden von Syrien gegen die nationale Sicherheit der Türkei kommende Gefahr nicht erkannten,  haben wir zwei militärische Operationen durchgeführt.  



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