Appell von Erdogan: Wechselt eure Dollars

Appell von Erdogan: Wechselt eure Dollars

Appell von Erdogan: Wechselt eure Dollars

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat an die Bürger appelliert, ihre Dollars zu wechseln. Erdogan sprach in Bayburt die Kursschwankungen an und vermerkte in diesem Zusammenhang folgendes: “Der Dollar kann uns nicht aufhalten, macht euch keine Sorgen. Wer Dollar, Euro, Gold oder ähnliches unter seinem Kissen hat, sollte diese wechseln. Es ist ein nationaler, patriotischer Kampf. Es wird die Antwort des Volkes an jene sein, die uns den Wirtschaftskrieg erklärt haben.“

Erdogan führte weiter wie folgt aus: “Einige Länder haben bei allen Angelegenheiten der Türkei eine die Putschisten schützende und die Terroristen herzlich aufnehmende und die Rechte ignorierende Haltung eingenommen. Die jüngsten Entwicklungen in unserer Wirtschaft sind eine andere Dimension dieser Haltung."

Wir sind gegen jede Wahrscheinlichkeit gewappnet, sagte Erdogan und führte weiter wie folgt aus: “Jene, die auf  die Kursschwankungen, Zinsen und Drohungen schauen und sich die Hände reiben, sollten sich nicht zu früh freuen. Obwohl die Türkei bei den makroökonomischen Wirtschaftsdaten sowie bei der Beschäftigung oder Produktion oder im Bankwesen überhaupt keine Probleme hat, werden wir künstlichen finanziellen Instabilitäten ausgesetzt. Es ist ganz offensichtlich, dass diese auf ganz andere Gründe beruhen. Die Beziehungen zu diesen Ländern, die sich uns gegenüber so verhalten, tragen davon so ein Schaden, die nicht wiedergutgemacht werden können. Jene, die die Beziehungen mit der Türkei für kleine Gewinne aufs Spiel setzen, werden das glauben sie mir sehr bald bereuen.“

Erdogan betonte noch einmal, dass die Türkei zu keinem Land feindlich gesinnt ist. Der Staatspräsident vermerkte in diesem Zusammenhang folgendes: “Wir kooperieren mit allen Ländern, mit denen wir gemeinsame Interessen haben. Bei Themen, bei denen wir uns nicht einig sind, versuchen wir diese durch Gespräche zu lösen. Die Sache sieht aber anders aus, wenn sie uns in die Ecke drängen und dadurch zu Zugeständnissen zwingen wollen, die unsere Souveränitätsrechte verletzen könnten.  In diesem Thema werden wir keine Zugeständnisse machen, was jeder so wissen sollte.“

Erdogan setzte seine Worte wie folgt fort: „Wird das Volk, das sich nicht vor Panzern, Jets und Kugeln fürchtet, sich bei solchen Drohungen ducken. So denkende haben dieses Volk niemals gekannt.“

Der Staatspräsident setzte seine Worte wie folgt fort: „Wir sind bei  Gesprächen über Alternativen mit Iran,  Russland, China und einigen europäischen Ländern über Alternativen sehr weit gekommen.“   

 



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