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Erdoğan stellt 100-Tage-Aktionsplan  vor

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat in Ankara100-Tage-Aktionsplan vorgestellt.

Erdoğan stellt 100-Tage-Aktionsplan  vor

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat angekündigt, dass die Türkei ihre Generalkonsulate in Mossul und Basra im Irak innerhalb der nächsten hundert Tage wieder eröffnen wird.

Erdoğan stellte den 100-Tage-Aktionsplan des Präsidialkabinetts, der 400 Projekte umfasst, vor.

Der Aktionsplan beinhaltet viele Ziele von Verkehrsenergie über wirtschaftliche Industrialisierung bis hin zu Außenhandel, Urbanisierung, Außenpolitik Verteidigung, Bildung Gesundheit, Agrartechnik, Tourismus Jugend und Sport.

Auf dem Programm stehen auch Schritte, die bezüglich des Haushalts und der öffentlichen Finanzen zu setzen sind.

Bei der Vorstellung des “100-Tage-Aktionsplans” im Nationalen Kultur- und Kongresszentrum in Beştepe sagte Erdoğan, das mittelfristige Programm werde bis zum Monatsende der Öffentlich bekannt gegeben.

Man habe mit den Arbeiten an dem strategischen Plan für den Zeitraum 2019-2023 begonnen und bis Ende November wolle man das Ziel erreichen, sagte Erdoğan.

Der Staatspräsident sagte, er wolle in den nächsten hundert Tagen seiner Amtszeit mehr als tausend Projekte verwirklichen. Die wichtigeren und vorrangigeren 400 seien in das Programm aufgenommen.

 

Staatspräsident Erdogan sagte, dass er den Projekten der Verteidigungsindustrie große Bedeutung beimesse und das 48 der 400 an dem Programm beteiligten Projekte auf die Verteidigungsindustrie entfallen.

"Was auch immer geschieht, wir werden bei den Projekten der Verteidigungsindustrie keine Kompromisse eingehen”, so Erdoğan.

Im Rahmen des Kanal Istanbul Projekts sagte Erdoğan, dass die Planungsarbeiten abgeschlossen werden. An beiden Seiten von Kanal Istanbul werden zwei Boutique-Städten entstehen.

“Es gibt einen Suez, einen Panamakanal, warum soll es denn nicht ein Kanal Istanbul geben”, so Erdoğan.

Der Staatspräsident sprach auch die Außenpolitik an und sagte, dass die Türkei ihren Kampf gegen Terrororganisationen im Ausland mit der diplomatischen Dimension ununterbrochen fortsetze.

Erdoğan wies darauf hin, dass die Arbeiten, um die Aktivitäten der Terrororganisationen zu behindern und ihre Finanzquellen auszutrocknen anhalten. Die Zahl der Syrer, die in die sicher gewordenen Gebiete zurückkehren werden, wird in diesem Zeitraum 250.000 erreichen.

Erdoğan sagte ferner, man erwarte, dass die gemeinsamen Arbeiten mit den USA bezüglich Manbitsch von den anderen Problemen zwischen beiden Staaten nicht beeinflusst und fortgesetzt werden.

Der Staatspräsident sagte, dass das türkische Generalkonsulat im irakischen Mossul und das türkische Konsulat in Basra im Süden des Irak innerhalb der nächsten hundert Tage wieder eröffnet werden.

In Bezug auf die Deckung des Energiebedarfs habe die Türkei erfolgreiche Arbeiten geleistet und man plane den Bau eines dritten Atomkraftwerks in Thrazien, fügte Erdoğan hinzu.

 



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