Ibrahim Kalın kritisiert Doppelmoral des Westens

Sprecher des Staatspräsidiums Ibrahim Kalın im Interview

Ibrahim Kalın kritisiert Doppelmoral des Westens

Der Sprecher des Staatspräsidiums Ibrahim Kalın hat gesagt, die westliche Welt würde Terrororganisationen fördern, die nicht Europa zum Ziel nehmen.   Im Interview gegenüber der Zeitung Habertürk sagte Kalın weiter, der Westen würde im Antiterrorkampf die Empfindlichkeiten der Türkei ignorieren. Wenn in ihrem Land ähnliche Bedrohungen entstehen würden die westlichen Staaten alle erdenklichen Vorkehrungen treffen und gesetzliche Regelungen neu gestalten sowie Freiheiten einschränken, doch wenn die Türkei das Gleiche tut werde ihr Autoritarismus vorgeworfen. Weiter sagte Ibrahim Kalın, die Türkei bekämpfe die separatistischen Terrororganisationen PKK, DAESH und Fetullah Terrororganisation FETÖ. Während die Türkei in diesen Kampf von Europa Verständnis und Empathie erwarte, würden die Europäer entgegengesetzt handeln und versuchen diese Organisationen reinzuwaschen. Die westlichen Staaten würden im Antiterrorkampf doppelten Standard anlegen, PKK und FETÖ würden nicht den Westen zum Ziel nehmen, DAESH seinerseits werde als größte Terrororganisation eingestuft, weil sie den Westen zum Ziel nimmt. Der PKK würden in Europa unter dem Schutzmantel Verein und Stiftung alle Möglichkeiten angeboten. Wie würden die Europäer reagieren wenn eine Terrororganisation, die gegen Deutschland, England, Frankreich agiert, in Türkei erlaubt wäre, fragte Kalın weiter. Die Türkei werde den Antiterrorkampf ununterbrochen fortsetzen, der auch in Irak und Syrien intensiv vorangetrieben wird, auch in Afrin gehe die Operation weiter. Die Gefechte dort seien zwar beendet, doch die Arbeiten für die Sicherheit Afrins und die Rückkehr der Bewohner würden weitergehen, sagte Staatspräsidiumssprecher Kalın ferner.                                      



Nachrichten zum Thema