Erdoğan: Gefahr für die Türkei geht von unseren strategischen Partnern aus

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, dass die Gefahr für die Türkei von den strategischen Partnern ausgeht.

Erdoğan: Gefahr für die Türkei geht von unseren strategischen Partnern aus

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, dass die Gefahr für die Türkei von den strategischen Partnern ausgeht.

Das sagte der Staatspräsident in einer Livesendung des TV-Senders NTV.

 

“Wir können bei den USA für Geld keine Waffen kaufen, aber sie und die Koalitionskräfte können diese Waffen und Munition kostenlos an die Terrorvereinigungen liefern. Von wem geht also die Gefahr aus? In erster Linie von unseren strategischen Partnern“, erklärte Erdoğan.

Die westlichen Staaten benutzen unter dem Vorwand die Terrororganisation DAESH und unterstützen die separatistische Terrororganisation PKK/PYD-YPG, um sie als Trumpf gegen die Türkei einzusetzen, so Erdoğan.

Die USA haben 5.000 LKWs  und 2.000 Frachtflugzeuge mit Waffen in den Norden Syriens entsandt haben, um angeblich die DAESH zu kämpfen. Die USA haben in der Region fast 20 Stützpunkte, erklärte Erdoğan.

Man habe dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama den Vorschlag gemacht gemeinsam gegen den Terror zu kämpfen, aber was die USA machten, war eine ständige Hinhaltetaktik. Am Ende musste die Türkei allein den Kampf gegen den Terror führen, erklärte Erdoğan.

 

Der Staatspräsident sagte, Afrin und einige andere Gebiete in Nordsyrien seien vom Terror gesäubert worden.

Erdoğan sagte, dass die Arbeit noch nicht abgeschlossen sei und man sich wünsche, dass die Menschen aus Afrin wieder an ihren Orten angesiedelt werden, so wie es die Menschen in Dscharablus und Umgebung machen. Diese Freude und dieses Glück wolle man auch den Menschen aus Afrin zuteil kommen lassen. In der Türkei gebe es 3,5 Millionen Syrer.

Die Syrienverhandlungen in Genf seien ergebnislos geblieben. Die Türkei, Russland und der Iran werden ihre ergebnisorientierten Arbeiten zur Lösung der Syrienfrage fortsetzten, fügte Erdoğan hinzu.

 



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