Erdoğan zum Militäreinsatz in Syrien

Staatspräsident Erdoğan hat den Militäreinsatz in Syrien als einen richtigen Schritt bewertet.

Erdoğan zum Militäreinsatz in Syrien

Staatspräsident Erdoğan hat den Militäreinsatz in Syrien als einen richtigen Schritt bewertet. Das sagte der Staatspräsident und Chef der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei bei der 6. Ordentlichen Sitzung seiner Partei in der Kreisstadt Fatih.

Die Operation sei richtig. Das Leid der Kinder angesichts des C-Waffeneinsatzes könne nicht geduldet werden, sagte Erdoğan. Die Verantwortlichen müssten dafür Rechenschaft ablegen. Damit werde das syrische Regime erkennen, dass sein unmenschliches Vorgehen gegen die Opposition in den jüngsten Tagen und seine Angriffe fern von jeglicher juristischer Grundlage nicht ohne Folgen bleiben wird.

Das Spiel in Syrien verfolge andere Absichten. Erst habe ein großes Schweigen trotz des Vorgehens des Regimes geherrscht, anschließend sei unter dem Vorwand einer Terrororganisation in Syrien vorgegangen und zu guter Letzt wurde eine andere Terrororganisation unterstützt und das „eigentliche Projekt“ verwirklicht. Die Türkei habe dieses Spiel schon längst durchschaut. Die Türkei führe bereits eine Operation gegen die Terrormiliz DAESH, wenn das Ziel die DAESH sein sollte. Bei der Operation „Schutzschild Euphrat“ seien 3.000 Terroristen außer Gefecht gesetzt worden. Die Türkei sei das einzige Land, das in Syrien wieder bewohnbar gemacht habe, sagte Erdoğan. Der Staatspräsident kündigte zugleich auch eine Bewertung des Militäreinsatzes in Syrien mit dem französischen Präsidenten Macron an. 

Staatpräsident Recep Tayyip Erdoğan am Morgen hat mit der britischen Premierministerien Theresa May ein Telefongespräch geführt.

Die britische Premierministerin habe dabei über den Militärschlag gegen das Assad-Regime informiert. Erdoğan indessen wies darauf hin, dass die Türkei den C-Waffeneinsatz seit jeher verurteilte. Außerdem forderte Erdoğan ein Ende des Leids das mit konventionellen und chemischen Waffen begangen werde. Für einen nachhaltigen Frieden und für eine Ruhe in Syrien sei eine politische Lösung erforderlich, sagte Erdoğan. Der Staatspräsident wies darauf hin, dass die Lage sich in der Region nicht weiter zuspitzen dürfe.  

 



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