Erdogan nach Algerien gereist

Erdogan nach Algerien gereist

Erdogan nach Algerien gereist

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat gesagt, dass die Türkei die Waffenruhe in Syrien aufmerksam verfolgen wird. Erdogan beantwortete vor seiner Reise nach Algerien auf dem Atatürk Flughafen die Fragen der Journalisten. Zu der von der UN für 30 Tage geforderten Feuerpause in Syrien sagte Erdogan folgendes: „Trotz der Resolution des UN-Sicherheitsrates wird die Feuerpause dort nicht eingehalten. Wir werden mit Russland und dem Iran beraten. Den Prozess werden wir aufmerksam verfolgen.“

Zur Festnahme von Salih Müslim, dem früheren Anführer der separatistischen Terrororganisation PYD/PKK in Tschechien sagte Erdogan folgendes: „Sowohl unser Außenministerium als auch unser Justizministerium verfolgen diesen Prozess. Es gibt noch die Interpol-Fahndung.“

Erdogan sagte bezüglich seiner Afrika-Tour folgendes: „Wir wollen die Beziehungen mit Algerien in militärischen und kulturellen Bereichen ausbauen. Wir werden sowohl die bilateralen Beziehungen als auch die regionalen Themen erörtern. Nach Algerien werde ich weiter nach Mauretanien reisen. Ich wollte seit langer Zeit dorthin, nun verwirkliche ich diese Reise.  Es wird der erste Besuch nach Mauretanien auf Staatspräsidentenebene sein. Danach werde ich in Senegal sein und als letztes Mali besuchen. Das wird auch der erste offizielle Besuch auf Staatspräsidentenebene sein. Ich glaube, dass damit die bis auf das 14.Jahrhundert zurückgehende historischen Banden gestärkt sein werden.“

Erdogan wies zudem daraufhin, dass in den vergangenen 15 Jahren die Beziehungen zu Afrika Schwung verliehen wurden. Der Staatspräsident führte weiter wie folgt aus: „Wir setzen diesen Prozess schwungvoll fort. Wir haben unsere afrikanischen Brüder umarmt. Gegenwärtig studieren um die fünf Tausend afrikanische Jugendliche in unserem Land. Wir sehen, dass die meisten von der Fetullah Terrororganisation, FETÖ ausgenutzten Länder sich in Afrika befinden. Durch unsere Bemühungen wurden viele Schulen mit Verbindung zu FETÖ geschlossen.“



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