Staatspräsident Erdoğan kritisiert Falschnachrichten zu Afrin

‚Die Terroristen und ihre Unterstützer erwartet ein heißer Sommer‘

Staatspräsident Erdoğan kritisiert Falschnachrichten zu Afrin

 

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, die Terrororganisation und ihre Unterstützer erwarte ein heißer Sommer.

In seiner Rede auf der Erweiterten Provinz-Vorsitzenden Konferenz der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (Ak Partei) zeigte Staatspräsident und Parteivorsitzender Recep Tayyip Erdoğan Entschlossenheit im Kampf gegen Terror. Weiter sagte Erdoğan, dieser Sommer werde sowohl für die Terrororganisation als auch dessen Unterstützer heiß verlaufen. Man werde zuerst das Gebiet Manbidsch von Terroristen säubern, danach den Osten des Euphrat Flusses vollständig in ein sicheres Gebiet verwandeln und ohne Pause weiter voranschreiten.

Zu der Operation Olivenzweig gegen die Terrororganisation PKK/KCK/PYD-YPG und DAESH auf das syrische Afrin-Gebiet sagte Erdoğan, bislang seien 1 873 Terroristen außer Gefecht gesetzt worden, ein 415 Quadratkilometer großes Gebiet stehe nun unter  Kontrolle, wenn das Stadtzentrum von Afrin umzingelt und die Terroristen von der Außenwelt abgeschnitten sind, werde die Operation mit einer neuen Strategie fortgesetzt. Weiter sagte Erdoğan, die heldenhaften türkischen Soldaten würden mit großer Aufopferung und großem Mut in Richtung Afrin vormarschieren. Die türkischen Streitkräfte hätten die Berge in der Region im großen Maß von Terroristen gesäubert, nun werde die Operation schneller verlaufen.

Zu der Erklärung der US-Pentagon-Sprecherin, Dana White, syrische regimenahe Terroristen würden sich zur Unterstützung für die PKK/PYD-YPG nach Afrin begeben, sagte Erdoğan, am meisten würde die Heuchelei der Länder traurig stimmen, die wir als Partner sehen und mit denen wir politisch und militärisch tiefe Beziehungen pflegen. So habe gestern die Sprecherin des Verteidigungsministeriums solch eines Landes schamlos behauptet in Afrin würden Zivilisten getötet und die Menschen könnten wegen der Gewalt nicht in ihre Häuser zurückkehren. Gewissens- und Morallose fühlen sich von der tagtäglichen Massakrierung hunderter von Kinder, Frauen, Alten, Ziviler in Ost-Ghouta nicht gestört, aber der Kampf gegen Terroristen stört sie und sie verbreiten Falschnachrichten. Wenn wir auf Zivilbürger nicht achten würden, dann wäre Afrin schon längst abgehakt gewesen, sagte Staatspräsident Erdoğan ferner.                   



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