Putin ruft Erdogan an

Putin ruft Erdogan an

Putin ruft Erdogan an

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat von seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin einen Beitrag für den Stopp der Angriffe auf die syrische Regionen Idlib und Ost-Guta gefordert. Beide Staatschefs telefonierten in den Abendstunden miteinander. Beim Telefongespräch, das auf Wunsch der russischen Seite zustande kam, wurden neben bilateralen Beziehungen auch die nukleare Zusammenarbeit erörtert. Beim Telefonat war Syrien das Hauptgesprächsthema. Wie aus den Quellen des Staatspräsidiums in Erfahrung gebracht werden konnte, wurde beim Telefonat darauf hingewiesen, dass der Stopp der Angriffe des Regimes in Idlib und Ost-Guta für den Erfolg des Astana-Prozesses und Sotchi-Kongresses von Bedeutung ist. Beim Telefonat wurde auch das Thema Energie angesprochen und ganz besonders die Nuklearanlage in Akkuyu und das Turkish-Stream-Projekt. Erdogan und Putin wiesen mit Nachdruck daraufhin, dass sie entschlossen sind, die Beziehungen in allen Belangen auszubauen. Beide Staatschefs sprachen auch über die Sitzung des hochrangigen Kooperationsrates zwischen Russland und der Türkei sowie über den Kongress in Sotchi. Der Kremlchef seinerseits sprach  die jüngsten Angriffe auf die Militärstützpunkte Russlands in Syrien an und vermerkte in diesem Zusammenhang folgendes: „Damit haben weder die türkischen Soldaten noch die türkische Führung etwas zu tun. Wir wissen ganz genau wer dahinter steckt.“

Nach Worten von Putin sei der Angriffsversuch auf die Basis „Hmeymim“ mit Drohnen ganz genau geplant. Ziel sei es, die Beziehungen mit den Partnern die Türkei miteinbezogen zu zerstören, so Putin.



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