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Erdogan: Jerusalem-Entscheidung nicht bindend

Nach Ansicht von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist die Jerusalem-Entscheidung der USA für andere Staaten nicht bindend.

Erdogan: Jerusalem-Entscheidung nicht bindend

Nach Ansicht von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist die Jerusalem-Entscheidung der USA für andere Staaten nicht bindend.

Beim Rückflug aus Griechenland betonte Staatspräsident Erdogan vor Journalisten, beim Gipfel der Organisation für Islamische Kooperation am Mittwoch in Istanbul werde über mögliche Schritte im Zusammenhang mit Jerusalem beraten.

In der Jerusalem-Angelegenheit führe er intensive Gespräche mit Staatsoberhäuptern.

Bei den Gesprächen mit dem griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos und dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras seien Staatspräsident Erdogan zufolge das Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union sowie die Zypern-Verhandlungen erörtert worden.

Im Zusammenhang mit seinem Besuch in Westthrakien wies Erdogan auf die im Lausanner-Vertrag bestimmten Minderheitenrechte hin und unterstrich die Bemühungen zur Lösung der Angelegenheiten.

„Für die Türkei ist es wichtig, die Beziehungen mit Griechenland für alle Fragen mit einer offenen, aufrichtigen und konstruktiven Einstellung eine Lösung zu finden. Wir sind zwei Nachbarstaaten und Streit bringt keinen Nutzen. Deshalb begrüßen wir auch positive Entwicklungen in unseren Beziehungen“, so Erdogan.



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