Erdoğan: Negativen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland gehören der Vergangenheit an

Nach Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sind die negativen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland Geschichte worden.

Erdoğan: Negativen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland gehören der Vergangenheit an

Nach Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sind die negativen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland Geschichte worden.

Das sagte Erdoğan in einem Interview für den griechischen Fernsehsender Skai, als er die Beziehungen zwischen beiden Ländern bewertete.

Erdoğan sagte, er habe  mit dem griechischen Ministerpräsidenten, Alexsis Tsipras bezüglich der Putschisten gesprochen, die nach dem gescheiterten Putschversuch der Terrororganisation vom 15. Juli 2016 nach Griechenland geflüchtet waren und dort einen Antrag auf Asyl gestellt hatten.

Erdoğan verwies darauf, dass auch Griechenland ein unter Putsch geplagtes Land war. Beide Länder müssten sich bei diesem Thema  solidarisieren. “Ein verspätete Gerechtigkeit, ist keine Gerechtigkeit”, so Erdoğan.

In  Bezug auf  die Putschisten, dass deren Auslieferung, untern den gegenwärtigen Bedingungen nicht möglich sei, sagte Erdoğan: "Dies macht unseren Respekt gegenüber dem griechischem Rechtssystem zunichte.

Das Rechtssystem in der Türkei sei so gerecht wie in keinem anderen Land im Westen. Beim Putschversuch vom 15. Juli hat es 251 Märtyrer und 2.193 Veteranen gegeben. Selbstverständlich habe man die diesbezüglichen Entscheidungen auf intensive Art und Weis getroffen.

Erdoğan sagte, in jüngster Zeit gebe es mit den USA unerfreuliche Entwicklungen. Die Entwicklungen in Syrien und im Irak seien bei den Gesprächen mit den USA erörterte worden, aber es gebe keinen Fortschritt. Zur Zeit führe man Gespräche mit Russland und bei den Gesprächen mache man einige positive Schritte. Diese Schritte werde man fortsetzen, so Erdoğan.

In Bezug auf seinen Griechenland-Besuch sagte Staatspräsident Erdoğan, dass griechische Volk soll wissen, dass  die negativen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland Geschichte geworden sind. Jetzt gebe es zwei Länder, die ein Abkommen über einen hochrangigen strategischen Rat abschließen und ihre Beziehungen ausbauen.

Auf eine Frage zur Aktualisierung des Vertrags von Lausanne (1923) betonte Erdoğan, dass dieser Vertrag nicht nur Griechenland, sondern die gesamte Region umfasst,

 



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