Yıldırım aus USA abgereist

Gespräch mit Pence war produktiv.

Yıldırım aus USA abgereist

Ministerpräsident Binali Yıldırım hat nach Abschluss seiner Kontakte in den USA die Heimreise angetreten. Am gestrigen Freitag kam Yıldırım im türkischen Generalkonsul in New York mit Vertretern der türkischen Behörde für Auslandstürken und verwandte Volksgruppen zusammengekommen. Danach besuchte Yıldırım die Eyüp Sultan Mosche und das Kulturzentrum, wo er dort das Freitagesgebet verrichtete. Dort sprach er mit  Vertretern der muslimischen Gesellschaft.

Vor seiner Abreise aus den USA beantwortete Yıldırım die Fragen der Journalisten. Der Ministerpräsident sagte, er habe mit US-Vizepräsident Mike Pence ein konstruktives Gespräch geführt. Sie hätten beide Länder interessierende Themen erörtert. Gleichzeitig hätten sie über regionale Fragen gesprochen. Im Prinzip hätten sie beschlossen, sich darum zu bemühen, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter auszubauen.

Yıldırım habe bei dem Treffen mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres die jüngsten Entwicklungen in Arakan und eine aktivere Rolle der Vereinten Nationen in die Hand genommen. Ferner habe er mit Guterres den Syrien Krieg bewertet und seine Ansicht übermittelt, wonach die Vereinten Nationen für eine Beendung des Syrien-Kriegs eine aktivere Rolle übernehmen und eine dauerhafte Lösung finden müsse. Sie hätten auch andere regionale Themen bewertet.

Yıldırım sei während seines Aufenthalts in den USA mit Vertretern aus der Arbeitswelt, Investoren, Vertretern von muslimischen Gesellschaften, verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, zusammengekommen. Er habe bei seinen Kontakten die Möglichkeit gefunden, sowohl die türkisch-amerikanischen Beziehungen zu bewerten und die Nichtregierungsorganisationen gegen einige Wahrnehmungsbemühungen einiger Kreise zu informieren.

Ein Journalist stellte die Frage, ob bei dem Gespräch mit Mike Pence auch die  Auslieferung des Anführers der Gülenistischen Terrorvereinigung FETÖ/PDY, Fetullah Gülen die Waffenhilfe der USA an PYD, dem Ableger der Terrororganisation PKK in Syrien auf die Tagesordnung gekommen sei und ob Yıldırım kurz oder mittelfristig konkrete Schritte erwarte.

Das Nötige sei gesagt worden. Yıldırım habe die Erwartungen der Türkei übermittelt. Sein Gesprächspartner habe nichts Negatives gesagt. Die USA seien sich den Sensibilitäten der Türkei zu diesem Thema bewusst. Man werde abwarten und sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Je nach dem werde die Türkei ihre eigenen Schritte setzen. Ankara habe nicht die Absicht, die Beziehungen weiter anzuspannen sondern sie weiter zu entwickeln. Das werde beiden Ländern nützen. Vielleicht den USA noch mehr. Daher würden sie weiter an einer positiven Tagesordnung arbeiten.



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