Zapatero: "Die Zukunft der Welt hängt von der Türkei ab"

Der frühere spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hat für eine globale Stabilität und den Frieden auf die Bedeutung der Türkei hingewiesen.

Zapatero: "Die Zukunft der Welt hängt von der Türkei ab"

Der frühere spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hat für eine globale Stabilität und den Frieden auf die Bedeutung der Türkei hingewiesen. Die Zukunft der Welt hänge von der Türkei ab. Das sagte Zapatero beim ersten „TRT World Forum“, das von TRT World für ein Ausweg aus aktuellen, kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen, in Istanbul veranstaltet wird. Das Motto des Forums lautet „Wir sitzen im selben Schiff: Regionale Zusammenarbeit für einen Ausweg aus humanen Krisen“.

Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu und der frührer spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero nahmen an einer Sondersitzung teil.

Zapatero brachte seine Zufriedenheit wieder in Istanbul sein zu dürfen zum Ausdruck. Vor allem mit Blick auf die künftigen Entwicklungen sei es für ihn wichtig in einem Land sein zu dürfen, dass ein Beispiel für die gesamte Welt darstelle. Mit Blick auf die globalen Probleme sagte Zapatero, leider würden bei der Bekämpfung dieser Probleme nicht ausreichend Politiken und globale Methoden zur Verfügung stehen.

Die UN müsse gestärkt werden und regionale Allianzen geschlossen werden. Außerdem müssten die Beziehungen zwischen Ost und West sowie zwischen den westlichen Ländern und den Entwicklungsländern ausgebaut werden.

Die Probleme im Nahen Osten seien nicht nur für die Türkei, sondern für die globale Stabilität und den Frieden von großer Bedeutung, sagte Zapatero. Aus dieser Hinsicht hänge die Zukunft der Welt von der Türkei ab. Damit beziehe er sich auf den Frieden und die Stabilität im Nahen Osten und auf die Beziehungen mit der EU.  

Er wolle ein Europa sehen, dass der Türkei mehr Interesse entgegenbringt und forderte eine Wiederbelebung der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara. Er trete für eine Fortsetzung der Gespräche zwischen der EU und der Türkei ein.

Zudem erklärte der frühere Ministerpräsident Spaniens, aus den Entwicklungen in Syrien und im Irak müssten Lehren gezogen werden. Kriege würden für zivilisierte Länder eine Schande darstellen. Für eine Stabilität im Nahen Osten müsse Terror bekämpft werden. Ferner müsse nach den Worten von Zapatero, für einen Frieden und Stabilität im Nahen Osten die Palästina-Frage gelöst werden.



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