Kalin zur Visa-Krise

Staatspräsidiumssprecher Kalin: Die Visa-Krise mit den USA kann an einem Tag gelöst werden.

Kalin zur Visa-Krise

Im Zusammenhang mit der Visa-Krise mit den USA hat der Sprecher des Staatspräsidiums, Ibrahim Kalin gesagt, der Vorschlag der Gegenseite zur Lösung wird bewertet.

Vor Journalisten erklärte Kalin, die Visa-Angelegenheit mit den USA sei ein Thema, das an einem Tag gelöst werden könnte.

Dem Sprecher zufolge habe Außenminister Mevlüt Cavusoglu mit US-Außenminister Rex Tillerson telefoniert. „Im Rahmen der Anordnungen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan haben wir zur Lösung der Angelegenheit von den Amerikanern ein Angebot erhalten. Dieser wird ausführlich bewertet. Von unserer Seite besteht kein komplexes Bild. In der Türkei gibt es einen anhaltenden juristischen Prozess. Die Mitarbeiter des US-Konsulats werden weiter vernommen. Die Justiz wird das erforderliche Urteil fällen“, sagte Kalin.

In der Türkei sei die Justiz unabhängig, erinnerte Kalin und vermerkte „ein Staatsanwalt hat die Festnahme erlassen. Die Ermittlungen halten an. Die Angelegenheit muss im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit und der Unabhängigkeit der Justiz betrachtet werden. Wir hoffen, dass sie das Bild auf diese Weise betrachten und von dem revanchistischen Ansatz sich entfernen und eine positive, konstruktive Einstellung zur Lösung der der Frage im Rahmen der Justiz und Diplomatie einnehmen.“

Kalin betonte, die Türkei sei das einzige Nato-Mitglied, das gegen drei Terrororganisationen gleichzeitig kämpft.

„Auf einen Seite die Terrororganisation PKK, auf der anderen Seite die Terrororganisationen DAESH und FETÖ. Die Türkei kämpft an drei Fronten gegen den Terror und in Betracht auf die Unterstützung der Türkei durch die Nato-Verbündeten oder die übrigen befreundeten Verbündeten steht ein eindeutiges Bild vor uns. Wir sehen, dass wir nicht ausreichend Unterstützung erhalten und deshalb zahlreiche Terrorvorfälle erlebt werden. Wenn es anders gewesen wäre, wenn ein anderes Nato-Mitglied gegen drei Terrororganisationen gleichzeitig kämpfen und von den Verbündeten nur beschränkte Unterstützung erhalten würde, wie hätte dieses Land dann reagiert“, fragte der Sprecher der Staatspräsidiums Kalin.

 



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