Erdoğan: Die Türkei ist nicht der Verursacher der Visakrise

Die Türkei ist nicht der Verursacher zur Visa-Krise mit den USA.

Erdoğan: Die Türkei ist nicht der Verursacher der Visakrise

Die Türkei ist nicht der Verursacher zur Visa-Krise mit den USA. Das sagte Staatspräsident Erdoğan bei seinen offiziellen Kontakt in Serbien. Es sei verwunderlich, dass die USA vor der Visasperre keine Absprache mit Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu durchgeführt haben, so Erdoğan.  

Weiter sagte Erdoğan bei seiner Bewertung auf der Presseerklärung mit seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic, die Erklärung eines US-Botschafters in Ankara bezüglich der Visasperre, “er habe diesen Beschluss im Namen seines Staats getroffen” gebe zu Bedenken. Wenn diese Entscheidung vom Botschafter ausgegangen sei, dürfe dieser nicht mehr im Amt bleiben. Dieser habe nicht das Recht sich in die türkisch-amerikanischen Beziehungen einzumischen. Das müsse Washington klar machen. Aber wenn die US-Regierung hinter der Visasperre stecke, dann sei nichts mehr zu machen, sagte Erdoğan.

Zu den Ermittlungen gegen einen US-Konsulatsmitarbeiter sagte der Staatspräsident, die Justiz habe über die U-Haft eines Angestellten entschieden und anschließend seine Festnahme beschlossen. Anschließend sei bei den Ermittlungen eine Verbindung eines weiteren Mitarbeiters im US-Konsulat zur gülenistischen Terrorvereinigung (FETÖ) enthüllt worden. Das deute eindeutig auf ein Problem im US-Konsulat hin. Erdoğan fragte, wie diese „Agenten ins US-Konsulat eingedrungen“ sind und wer sie aufgenommen hat?

Ferner erklärte Erdoğan, derweil würde der US-Botschafter in Ankara, John Bass, Abschiedsbesuche durchführen, aber er und seine Minister würden ihn nicht als einen Gesandten Washingtons betrachten und aus diesem Grund nicht empfangen.



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