Erdoğan eröffnet Beratungstagung der AK-Partei in Ayfonkarahisar

Staatspräsident und Vorsitzender der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AK-Partei) Recep Tayyip Erdoğan hat mit einer Rede in Afyonkarahisar die 26. Beratungstagung seiner Partei eröffnet.

Erdoğan eröffnet  Beratungstagung der AK-Partei in Ayfonkarahisar

 

Staatspräsident und Vorsitzender der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AK-Partei) Recep Tayyip Erdoğan hat mit einer Rede in Afyonkarahisar die 26. Beratungstagung seiner Partei eröffnet. Erdoğan machte dabei auf den Stand der Sicherheitskrise in Syrien aufmerksam. Mit der Operation „Schutzschild Euphrat“ habe die Türkei in ihrer Region einen Raum geschaffen, nun seien sie für die Sicherheit in Idlib darum bemüht mit neuen Vorstößen diesen Schritt weiter voranzutragen. Gegenwärtig sei die Lage in Idlib sehr bewegt und das werde weiterhin anhalten, sagte Erdoğan.  

Die Türkei müsse den Menschen, die von Aleppo nach Idlib geflüchtet sind, helfen. Ankara habe Schritte in diesem Zusammenhang gesetzt und werde auch weiterhin daran arbeiten.   

Zudem unterstrich Erdoğan, die Türkei werde einen Terrorkorridor entlang der syrischen Grenze nicht zulassen. Nach der Idlib-Operation werde die Türkei auch weitere Initiativen einleiten, kündigte Erdoğan an. Die Türkei werde Bedrohungen aus dem In- und Ausland zu verhindern wissen.

Bezüglich der illegalen Volksabstimmung der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung am 25. September sagte Erdoğan, diese Auffassung werde zu keiner Lösung führen. Eine Kehrtwende sei erforderlich, sonst drohe der Regionalverwaltung eine Isolation und alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten würden abhanden gehen.

Zum Kanal-Istanbul sagte Erdoğan, das Projekt sei sehr wichtig und werde wie der Sues- und Panama-Kanal als eine Marke breites Echo auslösen.

Auf die Frage der Journalisten, ob türkische Soldaten in Idlib sind, antwortete Erdoğan, derweil würde die Freie Armee Syriens die Operation führen. Russland würde die türkischen Streitkräfte in der Luft innerhalb der Grenzen unterstützen, so Staatspräsident Erdoğan.       



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