Iranischer Minister: Der Westen arbeitet an neuen Szenarien

Iranischer Minister: Der Westen arbeitet an neuen Szenarien

Iranischer Minister: Der Westen arbeitet an neuen Szenarien

Generalstabchef, General Hulusi Akar hat gesagt, dass eine Zusammenarbeit zwischen der Türkei und dem Iran der Sicherheit und Stabilität der Region einen wichtigen Beitrag leisten wird. Akar kam im Rahmen seiner Kontakte in Teheran mit dem iranischen Verteidigungsminister Chatami zusammen. Bei diesem Treffen wies der iranische Minister darauf hin, dass der Iran und die Türkei historischen, religiösen und kulturellen Zusammenhalt haben. Chatami führte weiter wie folgt aus: „Hinsichtlich der Verteidigung und Sicherheit hat die Türkei einen vorrangigen Platz in der Außenpolitik des Iran.“

Der Westen würde in der Region nach DAESH an neuen Szenarien arbeiten, sagte Chatami und vermerkte weiter: „Doch als zwei wichtige und einflussreiche Länder in der Region werden die Türkei und der Iran diese Szenarien nicht zulassen.“

Der Iran verfolge eine Politik, bei der die territoriale Unversehrtheit aller Länder gewahrt werden, sagte Chatami und führte weiter wie folgt aus: „Der Zusammenschluss zwischen der Türkei, dem Irak und Iran wird neben der Sicherheit und Stabilität auch eine starke Rolle gegen separatistische Versuche spielen.“

Der iranische Minister bedankte sich bei der Türkei für ihren Beitrag bei den Bemühungen zur Lösung der Syrien-Krise. Er sei sehr erfreut darüber, dass zwischen beiden Ländern die militärische Zusammenarbeit ausgebaut wird.

Generalstabschef Hulusi Akar seinerseits vermerkte, dass bei den Beziehungen zwischen der Türkei und dem Iran, mit dem Türkei-Besuch des iranischen Generalstabchefs eine neue Ära begonnen hat. Eine Zusammenarbeit zwischen der Türkei und dem Iran werde der Sicherheit und Stabilität der Region einen wichtigen Beitrag leisten. Die Türkei unterstütze die territoriale Unversehrtheit von Irak und Syrien. Eine Änderung der  geographischen Grenzen der Länder werde die Türkei nicht akzeptieren, so Akar weiter.  Generalstabschef Hulusi Akar verwies auf die gemeinsame Reaktion der Türkei, des Iran und Irak auf das gesetzeswidrige Referendum der Regionalverwaltung im Norden des Irak. Wenn sich die Voraussetzungen nicht ändern, werde die Regionalverwaltung mit politischen, wirtschaftlichen und militärischen Sanktionen konfrontiert sein, so Akar.  Der Generalstabschef war im Rahmen seiner Kontakte im Iran mit seinem iranischen Amtskollegen Bakıri, dem Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Şemhani und dem iranischen Staatspräsidenten Hasan Rohani zusammengekommen.



Nachrichten zum Thema