Celik in London

Die Türkei als Tor Europas nach Asien wird der europäischen Politik auch weiterhin die Richtung geben.

Celik in London

Nach Angaben von EU-Minister und Chefunterhändler Ömer Celik wird die Türkei als Tor Europas nach Asien der europäischen Politik auch weiterhin die Richtung geben.

Im Rahmen seiner Kontakte in Großbritannien hielt Minister Celik in der Denkfabrik Chatham House unter dem Titel „Türkei, England und Europa: gemeinsame Zukunftsvision“ eine Rede.

Großbritannien befinde sich im Brexit-Prozess, was aber nicht die Tatsache ändere, dass Großbritannien eine große Macht in Europa sei.

„Auch die Türkei, die kein EU-Mitglied ist, ist seit der Vergangenheit eine europäische Macht und setzt ihren Weg seit 100 Jahren als europäische Demokratie fort“, sagte Celik.

Die Bedeutung Großbritanniens für die europäische Sicherheit könne nicht ignoriert werden. Aber sowohl bei der Verwaltung der Flüchtlingskrise als auch im Kampf gegen DAESH seien die Beiträge der Türkei für die Sicherheit Europas eindeutig.

„Wie in der Vergangenheit werden Großbritannien und die Türkei auch in der Zukunft zwei wichtige Pfeiler in der europäischen Architektur darstellen. Großbritannien als das Tor Europas zum Atlantik, die Türkei als das Tor Europas nach Asien werden der europäischen Politik auch weiterhin die Richtung geben“.

Es sei eindeutig, dass die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei künftig noch weiter gestärkt werden müssen. „Die jüngsten Versuche, die Türkei zu isolieren und Erklärungen über den Abbruch der Beitrittsverhandlungen dienen eindeutig nicht der großen Zukunft, von der Europa spricht. Während die Türkei als souveräner Staat ihre Grenzen vor der DAESH-Terrorbedrohung und der Terrororganisation PKK schützt, schützt sie gleichzeitig auch die Sicherheit Europas. Die Sicherheit von Ankara bedeutet gleichzeitig auch die Sicherheit von Berlin, London, Rom und Paris“, erklärte EU-Minister Celik.

 



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