Erdoğan beantwortet Fragen der Journalisten

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan auf dem Rückflug aus Kasachstan.

Erdoğan beantwortet Fragen der Journalisten

Russland und die Türkei haben einen Vertrag für den Kauf von S400 Raketen unterzeichnet. Das gab Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan bei seinem Rückflug aus Kasachstan bekannt. Eine Anzahlung sei bereits überwiesen worden.

Auf eine Frage zum Kauf der russischen S400 Raketen sagte Erdoğan, der Kaufvertrag sei bereits unterzeichnet worden. Niemand hab das Recht die Unabhängigkeitsprinzipien oder die unabhängig getroffenen Beschlüsse der Verteidigungsindustrie oder der Verteidigung der Türkischen Republik zur Diskussion zur stellen. Ankara treffe die Beschlüsse zur Unabhängigkeit selber und sei für die Verteidigung und die Sicherheit des Landes verantwortlich.

Ferner sagte der Staatspräsident, die Türkei sei in der Lage bemannte und unbemannte Flugzeuge herzustellen und auf diese Weise seien in der letzten Woche 90 Terroristen außer Gefecht gesetzt worden.

Zudem erinnerte Staatspräsident Erdoğan im Bezug auf die Syrien-Krise an die Fortsetzung der Astana-Gespräche am 14. September. Gegenwärtig sei in Idlib ein Prozess in Gange, der mit Russland vereinbart wurde. Zwischen Moskau und Ankara gebe es in diesem Zusammenhang keine Meinungsverschiedenheit. Auch mit dem Iran gebe es keine Meinungsverschiedenheiten.

Auf die Frage, ob Staatspräsident Erdoğan mit dem syrischen Präsidenten Baschar Assad telefoniert hat, antwortete Erdoğan, er habe nicht mit Assad gesprochen, das habe er auch nicht vor.

Zu den Spannungen mit Berlin sagte Erdoğan, Ankara sei wegen der falschen Haltung, die die Bundesregierung an den Tag gelegt habe, gekränkt, aber mit dem deutschen Volk habe die Türkei keinerlei Probleme. Deutschland gewähre Terroristen Unterschlupf und das könne nicht geduldet werden. Wenn die Verbalattacken Seitens Berlin anhalten würden, werde die Türkei ihre Ehre verteidigen.



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