Emine Erdoğan umarmt anteilsvoll Rohingya-Kinder

Die Frau von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, Emine Erdoğan, hat gemeinsam mit einer Delegation die Rohingya-Muslime im Flüchtlingslager Kutupalong in Bangladesch besucht.

Emine Erdoğan umarmt anteilsvoll Rohingya-Kinder

Die Frau von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, Emine Erdoğan, hat gemeinsam mit einer Delegation die Rohingya-Muslime im Flüchtlingslager Kutupalong in Bangladesch besucht.

Während dem Besuch sagte Emine Erdoğan, die Lage der Menschen habe sie zutiefst berührt. Sie hoffe darauf, dass die internationale Staatengemeinschaft etwas unternimmt und Hilfen entsandt sowie sich um eine politische Lösung bemüht. Eine solche Gewalt im gegenwärtigen Zeitalter sei unfassbar und das vor den Augen der Weltöffentlichkeit, so Emine Erdoğan.

Außerdem unterhielt sich die Gattin von Staatspräsident Erdoğan mit Rohingya-Muslimen und informierte sich aus erster Hand über die Vorfälle. Die Ehefrau Erdoğans appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, die Vorfälle dürften nicht ignoriert werden, nur weil es sich bei den Betroffenen nicht um die eignen Kinder handeln würde. Die ganze Welt sei verantwortlich. Aus diesem Grund seien sie hier und ihr Ziel sei es der Weltöffentlichkeit die Augen zu öffnen. Sie seien in Bangladesch um den Bedürftigen zu helfen.

Zudem sagte Emine Erdoğan, Staatspräsident Erdoğan werde das Thema auf die Agenda der Vereinten Nationen tragen und die Lage schildern.

Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, der ebenfalls in der Delegation vertreten ist, sagte, mit ihrem Besuch wollten sie zeigen, dass sie auf der Seite der Rohingya-Muslime sind. Ankara wolle die Hilfsaktion mit der Internationalen Flüchtlingsorganisation weiter fortsetzen. Außerdem wollen sie den Rohingya-Muslimen gemeinsam mit Bangladesch helfen, sagte der Außenminister.

Ferner erklärte Çavuşoğlu, das Ziel ist es von hier aus der Welt auf die Lage auf dem Flüchtlingslager Kutupalong aufmerksam zu machen. Aber das allein reiche nicht aus. Staatspräsident Erdoğan setze seine Bemühungen weiterhin fort und sie würden auf einen Fortschritt hoffen. In Astana sei ein Gipfeltreffen mit Staatsoberhäuptern der islamischen Länder geplant. Außerdem sei ein weiteres Treffen in New York vorgesehen, von dem sie sich eine endgültige Lösung für die Rohingya-Krise erhoffen würden.

Auch trat Außenminister Çavuşoğlu mit Funktionären der Regierung Myanmars in Kontakt. In diesem Bezug sagte der Außenminister, Staatspräsident Erdoğan habe mit der De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi gesprochen und ein Ende der Gewalt gegen die Rohingya-Muslime gefordert. Dabei sei ihnen mitgeteilt worden, dass sie alles Mögliche unternehmen. Allerdings würde sie einige Fotos und Aufzeichnungen ignorieren. Jedoch sei eine Lösung des Problems nur gemeinsam möglich.    

Die Frau von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, Emine Erdoğan, Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu und Familienministerin Fatma Betül Sayan Kaya verteilten Hilfsgüter an Familien der muslimischen Minderheit und schenkten ihnen ein Gehör für ihr Leid. Emine Erdoğan umarmte anteilsvoll die Kinder.



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