Akıncı: Südzypern hälte an “Null Soldaten, Null Garantie” fest

Die inselgriechische Administration klammert sich vor aber auch nach der Zypern-Konferenz in Crans-Montana an den Slogan “Null Soldaten, Null Garantie” fest.

Akıncı: Südzypern hälte an “Null Soldaten, Null Garantie” fest

Die inselgriechische Administration klammert sich vor aber auch nach der Zypern-Konferenz in Crans-Montana an den Slogan “Null Soldaten, Null Garantie” fest.  Das sagte der Staatspräsident der Türkischen Republik Nordzyperns Mustafa Akıncı bei seiner Teilnahme an der 53. Gedenkfeier des Erenköy-Widerstands, der einen wichtigen Kampf der Zyperntürken gegen die Inselgriechen darstellt.

Die EU und UN hätten bei den Verhandlungen die Bemühungen der Türkei und der zyprisch-türkischen Seite mitbekommen, auch wenn sie es nicht offen zur Sprache gebracht hätten, sagte Akıncı. Nun würde er auf einen ausgeglichenen Standpunkt beim Zypern-Bericht der UN im September hoffen.   

Eine Zwei-Staaten-Lösung auf einer föderativen Grundlage sei ausgeblieben. Aber das zyprisch-türkische Volk könne Wunder vollbringen. Das gehe auch aus der Vergangenheit hervor. Nun sei der richtige Zeitpunkt für solch ein Wunder gekommen. Auf Märtyrer-Friedhof würden die gefallenen Soldaten, die vor 53 Jahren ihr Leben opferten, ruhen, sagte Akıncı.

Zudem sagte Akıncı, ganz gleich ob es zu einer Lösung der Zypern-Frage komme, ihre erste Aufgabe sei der Schutz und der Betrieb von Einrichtungen auf Nordzypern.

Die Zypern-Konferenz in Crans-Montana begann am 28. Juni und ging zehn Tage lang. Bei den Gesprächen blieb der erhoffte Erfolg aus.



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