Rede von Erdogan

Zeremonie zum Tag der Demokratie und nationalen Einheit auf der 15. Juli Märtyrer-Brücke.

Rede von Erdogan

Zeremonie zum Tag der Demokratie und nationalen Einheit auf der 15. Juli Märtyrer-Brücke

(15. Juli 2017, Istanbul)

 

Meine wertvollen Brüder, die von unseren Märtyrer uns anvertraut sind,

Meine wertvollen Veteranen,

Liebe Istanbuler, die aus allen Teilen der Stadt zur 15. Juli Märtyrer Brücke gekommen seid und an dem Programm teilnehmt.

Meine wertvollen Bürger, die am ersten Jahrestag des hinterhältigen Putschversuchs am 15. Juli die Plätze in der ganzen Türkei gefüllt haben.

Meine gesegnete Nation,

ich begrüße euch von ganzen Herzen und Respekt.

Heute vor einem Jahr, in diesen Stunden hat an zahlreichen Orten auch hier, auf der damals noch Bosporus genannten Brücke ein verräterischer Putschversuch begonnen.

Die Putschisten waren mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen hierhergekommen und die Brücke gesperrt. Schon nach kurzer Zeit wurden der Grund und das Ziel dieser Bewegung erkannt.

Die Putschisten wollten Istanbul, der Türkei und der ganzen Welt die Botschaft geben „wir haben die Kontrolle übernommen“.

Ungefähr zur selben Zeit kamen Meldungen über ähnliche Vorstöße in anderen Orten von Istanbul und Ankara.

Unsere Nation hat angesichts der Methode und Manier sofort festgestellt, dass die verräterische FETÖ-Bande hinter dem Putschversuch steckt.

Als unsere Nation gesehen hat, dass die Türkei von der verräterischen FETÖ-Bande angegriffen wird und einem Putsch ausgesetzt ist, hat sie sich sofort in Bewegung gesetzt.

Nach den Appellen vom geehrten Ministerpräsidenten und mir persönlich über Fernsehsender sind Millionen von Bürgern gegen die Putschisten auf die Straßen gegangen, haben sich auf den Plätzen versammelt und die Kasernen versperrt. 

Der größte Widerstand und die blutigsten Angriffe fanden in Istanbul und Ankara statt.

In den anderen Provinzen sind die Putschisten schon vor einem Vorstoß von den Bürgern und patriotischen Soldaten verhindert worden.

Hier auf der 15. Juli Märtyrer-Brücke ist das meiste Blut in Istanbul vergossen worden.

Vor den Panzern, die die Brücke versperrten, sind 36 Bürger gefallen.

In Saraçhane sind etwa 20 Bürger zu Märtyrern geworden.

In Çengelköy, am Atatürk-Flughafen, vor der Topçular-Kaserne in Esenler, dem Türk Telekom Gebäude und anderen Orten sind dutzende Bürger zu Märtyrern geworden.

In Ankara, in der Umgebung von Kızılay, wo sich der Generalstab, unser Parlament befinden sind mehr als 40 unserer Bürger zu Märtyrern geworden.

Vor dem Staatspräsidenten-Komplex haben wir 29 Märtyrer zu beklagen. 

Die Zentrale der Sonderheiten in Gölbaşı haben die Verräter mit Flugzeuge bombardiert und 53 Brüder sind dort zu Märtyrern geworden.

In Kazan, das mittlerweile die Bezeichnung Kahraman (Held) erhalten hat, sind neun Bürger zu Märtyrern geworden.

Bei Angriffen auf das Polizeipräsidium in Ankara sind mehr als 10 Märtyrer zu beklagen.

Die von den Putschisten an sich gerissen Panzer waren mit Bomben, die Waffen in ihren Händen mit Munition, die Helikopter und Flugzeuge mit tödlichsten Waffen ausgerüstet.

Diese Waffen sind gegen die Bürger ohne Bedenken eingesetzt worden.

Aber was hatte unsere Nation, die sich gegen sie stellte?  

Sie hatten keine Waffen, Bomben, Panzer und Kanonen.

Sie hatten eine viel effektivere Waffe.

Diese Waffe war der Glaube in ihrem Herzen.

Wie sagt der Dichter.

Der Glaube ist ein Juwel, sehr groß,

das Herz ohne Glaube ist nur eine Last.

Ja unsere Nation hat in jener Nacht nur mit Glauben die modernen Waffen besiegt.

Wer kann eine Nation bezwingen, die mit Takbir-Rufen auf einen Panzer zugeht?

Wie kann eine Nation besiegt werden, obwohl rings umher dutzende Menschen erschossen zu Boden fallen, aber nicht an Rückkehr denken, sondern im Gegenteil bei der ersten Gelegenheit erneut auf die Verräter zu laufen?

Wer kann einer Nation Ketten anlegen, die trotz des Kugelhagels in wenigen Metern Entfernung weiter geht und denen, die sagen, „kehrt um oder ihr sterbt“, antwortet „wenn wir nicht heute sterben sollen, wann dann.“

Wenn doch diese Brücke eine Zunge hätte und die Heldentaten aus jener Nacht erzählen könnte.

Wenn der doch die Erde, die in jener Nach mit dem Blut der Märtyrer getränkt wurde, jeder Stein, jeder Zentimeter des Asphalts eine Zunge hätten und der ganzen Welt erzählen könnten, wie Heldentaten entstehen.

Denn unsere Zunge reicht nicht aus, um dies in Worte zu fassen.

Deshalb möchte ich das Wort dem Dichter Mehmet Akif und seine Çanakkale-Gedicht überlassen…  

 

Allen Märtyrern, allen unseren Sonnen, die in der Nacht des 15. Juli für den Halbmond erloschen sind, wünsche ich Allahs Segen.

Und allen Häuptern, die verletzt wurden, sich aber nicht verneigt haben bin ich dankbar.

Ich danke allen dieser Nation, die ihre Unabhängigkeit, den Gebetsruf, die Fahne, das Vaterland, den Staat und die Zukunft verteidigt haben. 

Meine Brüder,

Wir haben nach den Angriffen der verräterischen Putschisten in der Nacht am 15. Juli 250 Helden beerdigt. 

Im Gegenzug haben wir die Zukunft der 80 Millionen Türken gerettet.

In jener Nacht sind 2.194 Brüder verletzt und zu Veteranen geworden, aber Millionen Brüdern haben wir neue Hoffnung erweckt.

Wir haben einen hohen Preis gezahlt.

Es ist nicht möglich, den Tränen und Schmerzen der Mütter, Väter, Ehepartner, Brüder und Kinder einen Wert zuzuordnen.

Aber auch für durch unsere Opferbereitschaft erhaltene Unabhängigkeit und unsere Zukunft kann kein Wert gemessen werden.

Das ist der Unterschied zwischen eine durch Zufall zusammengekommenen Menschenmenge und einer Nation.

Die Menschenmenge bleibt nur wegen vorübergehenden Interessen beisammen.

Eine Nation hingegen hat eine gemeinsame Vergangenheit, gemeinsame Werte, gemeinsame Träume und ist bereit, dafür auch zu sterben, wenn erforderlich.

Am 15. Juli hat die türkische Nation wie schon mehrmals in der tausende Jahre zurückreichenden Geschichte, die Heiligtümer unter Schutz genommen und dafür auch vor dem Tod nicht zurückgeschreckt.

Wir sind eine Nation, die stets auf die Prüfung gestellt wurde, feindlichen Angriffen ausgesetzt und von Verrat umgeben war, aber trotzdem vorangeschritten ist.

Wie Eisen durch Feuer zur Stahl wird, vereinen Angriffe und Verrat uns, machen uns stark.

Der Putschversuch vom 15. Juli ist nicht der erste Angriff und auch nicht der letzte gegen unsere Nation.

Uns ist der Jahrhunderte lange schmerz jener bekannt, die die Terrororganisationen ausnutzen.

Wir wissen sehr wohl, dass FETÖ nicht nur FETÖ, PKK nicht nur PKK, DAESH nicht nur DAESH ist, die anderen Terrororganisationen noch andere Gesichter haben.

Aber ohne die Bauern zu nehmen, die Türme, Läufer und die Dame zu nehmen kann es kein Schachmatt geben.  

Deshalb werden wir die Köpfe dieser Verräter abreißen. 

Und dann werden wir gegen die eigentlichen Feinde vorgehen.

Deshalb werden wir unsere Wirtschaft stärken

Unsere Armee stärken.  

Unsere Diplomatie stärken.

Unsere Infrastruktur stärken.

Und vor allem unsere Einheit und Gemeinsamkeit stärken.

Wenn wir uns die Leistungen, die Schritte der Türkei in den letzten 15 Jahren anschauen, dann kann man dahinter dieses Ziel sehen.

Ja wir können es vielleicht nicht nur mit den sichtbaren Strukturen dieser Organisationen zu tun haben.

Aber auch die Türkei besteht auch nicht nur daraus, was zu sehen ist.

Wir haben eine tausende jährige Staatstradition.

Jeder Stern in dem Staatspräsidiumswimpel ist ein Symbol dieser Tradition.

Wir haben eine 1.400 Jahre als Zivilisationserfahrung.

Bei der Geburt wird uns ins Ohr gebetet und beim Tod wird Salah gerufen. Jeder Moment in unseren Leben wird von unsere Zivilisation geformt. 

Seit Jahrtausend wird in unserer Geographie gekämpft.

Der Geist, der in die Nacht des 15. Juli wie ein Vulkan erleuchtete, ist nicht auf einmal erschienen.

Dahinter steckt etwas Außergewöhnliches:

Der Dichter meint.

Nur der Mut kann zum Sieg führen.  Der Sieg ist des Helden Fee. Auf dem Weg zum Sieg sind alles gleich. Wer für das Vaterland kämpft erhält Ruhm.

Ja wir als ehrenhafte türkische Nation sind die Zukunft dieser Region und Welt. 

Uns können weder Terrororganisationen, noch niederträchtige Angriffe, noch schmutzige Spiele der Mächte bezwingen.

An dem Tag, an dem wir diesen Geist, diesen Glauben und diesen Anspruch verlieren, wird unser Ende kommen.

Aber mit Allahs Willen wird dieser Tag niemals kommen.

Wenn erforderlich werden wir einmal sterben, aber tausend Mal wiedererwachen.

Wir werden unseren Weg fortsetzen in dem wir dem Tod mit dem Tod Angst machen.

Ohne den Glauben und Mut in unseren Herzen, die Kraft in unseren Armen zu verlieren, ohne das der Schweiß an unserem Rücken trocknet werden weiter Arbeiten.

Wie heißt es in der Nationalhymne:

Die dir von Allah seit jeher versprochenen Tage werden geboren, wer weiß vielleicht schon morgen, vielleicht auch viel eher.

Darüber hinaus, sagen einige immer noch „kontrollierte Putsch“ und versuchen somit diesen heldenhaft Widerstand unserer Nation zu beschmutzen.

Dies sagen zwei Schichten immer wieder.

Einerseits die FETÖ-Mitglieder und Ausländer, von denen sie unterstützt werden.

Wie schon immer in ihrem Leben, versuchen die FETÖ-Mitglieder alles zu bestreiten und machen eine Kehrwende.

Andererseits die Person, die die Spitze der größten Oppositionspartei ist. 

Natürlich fühlt man auf diese Weise, wenn man am 15. Juli vom Atatürk Flughafen unter Kontrolle der Putschisten in eine sicheres Haus in Bakırköy fährt, um bei Tee und Kaffee die Ereignisse aus dem Fernseher verfolgt.  

Aber diejenigen, die in jener Nacht auf den Straßen, auf den Plätzen, den Flughäfen, Brücken unter Einsatz ihres Lebens Widerstand gegen die Putschisten geleistet haben, sehen, erleben und fühlen ganz anderes. 

Unter Vorwand des Berichts des parlamentarischen Untersuchungsausschusses wird versucht, die mit den Putschisten auf gleicher Linie verfolgte Politik zu verheimlichen.

Ich schließe die CHP-Mitglieder, die am 15. Juli im Parlament wie die Löwen Widerstand gegen die Putschisten geleistet haben und auf der Seite des Vaterlandes, der Nation und Demokratie stehen.

Der 15. Juli war kein kontrollierter Putsch, aber der CHP-Führer ist an die Parteispitze definitiv auf diese Weise gekommen. Und seitdem zeigt er denen, die ihn dorthin gebracht haben, seine Treueleistung.

Es ist sinnlos etwas über diese Person zu sagen, über die es Beweise, Fotos und Zeugen gibt, was und wo er in jener Nacht gemacht hat und die für die Putschisten gelaufen ist und die Millionen Menschen, die auf die Straßen gegangenen sind, regelrecht beschimpft.

Es ist eindeutig, dass diese Person, wie die FETÖ-Mitglieder die ihm gegebenen Aufgaben erfüllt.

Lasst ihn mit FETÖ und PKK-Anhängern laufen.

Wir werden für unser Land, unsere Freiheit und Zukunft mit der Nation weiter laufen. 

Meine Brüder

Es ist nicht nur gegenüber unseren Märtyrern, den Familienangehörigen und Veteranen, sondern auch unsere Geschichte die größte Verantwortung, den 15. Juli nicht zu vergessen und vergessen zu lassen. 

Wenn wir die Lehren des 15. Juli nicht richtig lesen, dann werde wir unbedingt neue 15. Julis erleben.

Und beim nächsten 15. Juli werden nicht wissen, mit welchen Spielen und welchen Organisationen der Feind angreifen wird.

Der Muslim ist intelligent und lässt sich aus einem Loch nicht zweimal beißen.

Es ist eindeutig, welchen Zweck die Putschisten am 15. Juli hatten und wie sie diese Macht erreicht haben.

Diese Tatsachen sind uns und auch euch bekannt.

Jedes Gedenken an den 15. Juli ist eine Darbietung der Dankbarkeit an unsere Märtyrer, deren Angehörige und Veteranen, aber gleichzeitig auch eine Abrechnung welche Fortschritte wir diesbezüglich gemacht haben.

Last uns zusammen die Zeit seit dem 15. Juli 2016 bewerten.

Nach der Niederschlagung des Putschversuchs sind wir mit aller Kraft gegen die verräterischen Mitglieder der Organisation vorgegangen.

Zunächst haben wir alle Mitglieder der Organisation im öffentlichen Dienst suspendiert.

Bisher sind aus den Streitkräften, der Polizei, dem Bildungsministerium, dem Gesundheitsministerium, aus der Justiz und Universitäten 111.000 Beamte wegen FETÖ-Mitgliedschaft suspendiert worden.

Die Ermittlungen gegen 38.000 Personen werden noch fortgesetzt.

Seit dem Putschversuch sind etwa 134.000 Personen in Gewahrsam genommen und vernommen worden. Davon sind 50.400 verhaftet worden.

Gegen 8.500 flüchtige Personen wird wegen Terror-Mitgliedschaft gefahndet.

Etwa 5.000 Vereine, Stiftungen, Schulen, Nachhilfeeinrichtungen, Gewerkschaften, Universitäten, Medienorgane mit festgestellten FETÖ-Verbindungen sind geschlossen worden. Eigentümer sind dem Staat also der Nation übertragen worden.

Alle mit Erpressung und Täuschung erworbenen Eigentümer sind den eigentlichen Eigentümer zurückgegeben worden.

Mehr als 1.000 Privatunternehmen, die Verbindungen zu dieser verräterischen Organisation hatten, sind durch Treuhand unter Kontrolle gebracht worden. 

Aber nicht nur gegen FETÖ, sondern auch gegen die Terrororganisation PKK, die den gleichen Weg gehen, sind ähnliche Maßnahmen ergriffen worden.

Bei den FETÖ-Verfahren werden nun auch erste Urteile getroffen.

Ihr könnt sicher sein, dass alle Verräter gegen dieses Land bestraft werden. 

Die türkische Nation, die den Dienstleistenden auf seinem Haupt trägt, zögert auch nicht, das Haupt eines Verräters zu zermalmen.

Die Erinnerung unserer Märtyrer wird stets in unseren Herzen leben, an die Verräter hingegen wird mit Hass gedacht.

Es ist euch bestimmt aufgefallen, die Teilnehmer des Putschversuchs haben bisher keine einzige Reue gezeigt.

Das gilt auch für die anderen Personen, die sich in der FETÖ-Struktur befinden.

Das heißt, sie haben nicht aus Unwissenheit, sondern willentlich und bewusst versucht, unser Land rücklinks zu erstechen.

Die türkische Nation ist barmherzig gegen jene, die um Verzeihung bitten, aber hart gegen jene, die an ihrem Verrat festhalten.

Während diese Verräter hinter den Mauern von Haftanstalten verfaulen werden sie lange Zeit haben, an das zu denken.

Als Nation werden wir im Lichte der Lehren aus dem 15. Juli unteren Weg fortsetzen.

Allah möge und dabei helfen.

Allah möge uns vor Verrätern, feindlichen Angriffen, vor Katastrohen von Himmel und der Erde schützen. 

Ich möchte meine Worte mit einem Gebet vom verstorbenen Arif Nihat Asya beenden.

Ja, ich bin Allah dankbar, dass ich als Mitglied einer solchen Nation geschaffen worden bin.

Nun werden alle Namen unserer 250 Märtyrer einzeln verlesen und die Lichter des Respekts anzünden. 

Danach werden wir eines der zwei Denkmäler, die wir zum Gedenken an die 15. Juli Märtyrer errichtet haben eröffnen.

Nach der Eröffnung werden wir gemeinsam mit den Familienangehörigen der Märtyrer und Veteranen nach Ankara fliegen, um dort zur Stunde der Bombardierung der Türkischen Großen Nationalversammlung zusammen mit der Nation zu gedenken.

Nach dem Morgengebet in der Millet Moschee in Beştepe werden wir das Märtyrer-Denkmal vor dem Staatspräsidenten-Komplex eröffnen.

Mit den Salahs um 00.13 Uhr  in dieser Nacht, werden in der ganzen Türkei Märsche der nationalen Einheit und Demokratiewachen beginnen. 

Die Demokratiewachen werden bis morgen Mittenacht anhalten.

Ich wünsche noch einmal allen Märtyrern des 15. Juli und des Antiterrorkampfes Allahs Segen und spreche den Familienangehörigen und unserer Nation mein Beileid aus.

Unseren Veteranen wünschen wir Gesundheit und Wohlbefinden.

Ich bedanke mich bei der Nation, die an den Veranstaltungen zum Jahrestag des 15. Juli teilgenommen und die Erinnerung an die Märtyrer und der Veteranen am Leben erhalten, das Vaterland, den Staat, die Demokratie und Zukunft verteidigt haben.

Ich grüße euch mit Liebe und Respekt.

 

 



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