Erdogan weiht das 15. Juli-Märtyrer-Denkmal ein

Erdogan weiht das 15. Juli-Märtyrer-Denkmal ein

Erdogan weiht das  15. Juli-Märtyrer-Denkmal ein

„Wir sind fest entschlossen, unser Versprechen, den 15. Juli nicht zu vergessen und nicht vergessen zu lassen, einzuhalten.“

Das sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bei der Eröffnung des 15. Juli-Märtyrer-Denkmals im Staatspräsidiumskomplex in Ankara. Bei seiner Rede sagte Erdogan, dass der hinterhältige und blutige Putschversuch am 15. Juli einer der größten Verrate ist, den die Türkei in ihrer Geschichte erlebt habe.

Bei irgendwelchen Ereignissen in der Welt könne ganz leicht der Ausnahmezustand verhängt werden. In Frankreich habe man, nach dem die Terroristen 10-15 Personen getötet haben, ein Jahr lang den Ausnahmezustand verhängt.  „Hier versuchen sie unseren Staat zu stürzen. Wir haben 250 Märtyrer und 2.193 Veteranen. Wir werden niemanden nach unseren  Entscheidungen fragen“ so Erdogan.

Nach Worten von Erdogan würden jene, die in dieser Nacht auf Kosten ihres Lebens auf die Straßen gegangenen Millionen von Menschen übersehen, Mitglieder von FETÖ und PKK in Schutz nehmen.

Der Staatspräsident kritisierte auch die Haltung der EU-Staaten gegenüber der Türkei. Man würde seit 54 Jahren die Türkei nicht als Vollmitglied aufnehmen und mit verschiedenen Ausreden hinhalten. Die EU habe ihr Versprechen nicht erfüllt, so Erdogan.

Man sei entschlossen, die für das Jahr 2023 gesetzten Ziele zu erreichen und damit ein Siegesdenkmal zu errichten, sagte Erdogan und führte weiter wie folgt aus: „Weder die Verräter von FETÖ, die Mörderbanden von PKK oder DAESH noch unsere angeblichen Verbündeten werden uns davor abhalten können, unsere Ziele zu erreichen. Vielleicht werden wir noch mehr arbeiten oder noch andere Preise bezahlen müssen. Doch so Gott will, werden wir die starke und wohlhabende Türkei gemeinsam aufbauen.“  



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