Erdoğan empfängt Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt

Kinder dürfen nicht für Kriege zahlen, die Erwachsene ausgelöst haben.

Erdoğan empfängt Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt

Kinder dürfen nicht für Kriege zahlen, die Erwachsene ausgelöst haben. Das sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan in Beştepe bei seinem Empfang der Kinder, die zur Teilnahme an dem 39. Internationalen TRT-Kinderfest zum 23. April angereist sind.

Erdoğan sagte, auch in diesem Jahr hätten zehntausende Kinder in verschiedenen Teilen der Welt nicht die Möglichkeit den 23. April zu feier. Der Staatspräsident trug aus dem Gedicht „Kız Çocuğu“ (Das kleine Mädchen) von Nazım Hikmet vor.

„Nichts Liebes mehr tun könnt ihr mir. Nichts, nichts. Ihr müsst bedenken, ein Kind ist verbrannt wie Papier. Ihr könnt ihm nichts mehr schenken. Leis´ klopf ich an eure Türen. Gebt mir eure Unterschrift. Dass es nie mehr Kinder trifft, dass nie mehr Kinder verbrennen, und dass sie Bonbons essen können“.

Im Anschluss sagte Erdoğan, Kinder dürften nicht für Kriege, die von Erwachsenen verursacht wurden, büßen. Die Türkei wolle, dass Kinder am Leben bleiben. Kinder sollten leben, damit sie einen Beitrag beim Bau einer besseren Welt leisten können. Außerdem müssten sich Kinder in Sicherheit fühlen und ihr Grundbedarf von Lebensmitteln, Kleidung, Bildung und Gesundheit gewährleistet sein.

Die Türkei würde mit diversen öffentlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen in der Türkei in verschiedenen Ländern Hilfen an Kinder im Bereich der Bildung und im Gesundheitswesen leisten, so Erdoğan.



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