Heute in der Geschichte- 20. Januar

Heute in der Geschichte- 20. Januar

Heute in der Geschichte- 20. Januar

Nachdem Niedergang des osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg haben die Türken nach dem Unabhängigkeitskrieg unter der Kommandantur von Mustafa Kemal Pascha als erstes in Ankara eine Versammlung gebildet. Die Türkische Große Nationalversammlung wurde am 23. April 1920 eröffnet. Das Parlament verabschiedete am 20. Januar 1921 die erste Verfassung “Teşkilat-ı Esasiye.” Diese Verfassung schrieb bis zur Proklamation der Republik die Führungsprinzipien des Staates vor.

20 Januar 1990…  In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku wurde das Massaker „Yanvar“ angerichtet. Die sowjetische Armee marschierte in der Nacht des 19. Januar auf den 20. Januar mit dem Vorwand der Unterdrückung der am 13. Januar zwischen den Aserbaidschanern und den Armeniern begonnenen Gefechte in Baku ein und massakrierte hunderte Aserbaidschaner. Sie nahmen auch 400 Personen fest. Das eigentliche Ziel dieses Massakers war den Unabhängigkeitskampf der aserbaidschanischen Türken zu unterdrücken. Später wurde dieser Tag in Aserbaidschan zum „Tag der Märtyrer“ erklärt.

Palästina ist im Nahen Osten eine geographische Region, die die ganzen Territorien von Israel, den Gazastreifen sowie das Westjordanland miteinbezieht. Die von den Juden, Christen und Muslimen als heilig angenommenen Territorien wurden seit Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schauplatz von blutigen Kriegen zwischen Arabern und Juden.  Unter der von Jassir Arafat gegründeten Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) kämpften die Palästinenser Jahrzehnte für ihre Unabhängigkeit. Sie erklärten am 15. November 1988 ihre Unabhängigkeit. Der palästinensische Staat wurde von mehr als hundert Ländern, darunter auch die Türkei, anerkannt. Am 21. Januar 1996 fanden in Palästina die ersten Präsidentschaftswahlen statt. Jassir Arafat wurde erstmals für dieses Amt gewählt.



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