Heute in der Geschichte - 30.12.2016

Heute in der Geschichte 30. Dezember

Heute in der Geschichte - 30.12.2016

 

 

 30. Dezember 1922, die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik, die Ukrainische SSR, die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik und die Transkaukasische SFSR schließen sich zur Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) zusammen. Damit ist die Sowjetunion gegründet. Mit der Oktoberrevolution vom 7. November 1917 beginnt die Geschichte der Sowjetunion. Die Bolschewiki in Russland putschten sich an die Macht und gründeten wenig später die Russische SFSR, die anfangs das ganze Sowjetrussland umfasste. Nach einem mehrjährigen Bürgerkrieg zwischen den Bolschewiki (den „Roten“) und den „Weißen“ (Sammelbezeichnung für alle gegnerischen Parteien) wurde am 30. Dezember 1922 formell die Sowjetunion ausgerufen, ein aus föderativen Formen bestehender Einheitsstaat.  Mit der Anschließung Usbekistans, Kasachstans, Georgiens, Aserbaidschans, Litauens, Moldawiens, Lettlands, Kirgisiens, Tadschikistans, Armeniens und Turkmenistans wächst die Sowjetunion zu einer Riesenmacht mit einer Grenze von Asien bis Europa, die bis zur Auflösung 1991 in der Weltpolitik dominant blieb. 

 

30. Dezember 1993: Israel und der Heilige Stuhl beschließen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen sowie die gegenseitige Anerkennung. Nach 45 Jahren angespannter Beziehungen zwischen Israel und Vatikan werden die Beziehungen mit den Anstrengungen von Papst II. Jean Paul verbessert. Jean Paul II war der erste Papst der Israel anerkannte. Der Papst bemühte sich auch um gute Beziehungen zu Palästinenserchef Arafat. 

  

30. Dezember 2006, Auf Basis eines irakischen Gerichtsurteils wird Saddam Hussein der Todesstrafe per Strang zugeführt und in den Morgenstunden vor Beginn des islamischen Opferfestes hingerichtet. Saddam Hussein, der 1979 an die Macht kam und bis zur amerikanischen Besetzung im Irak im Jahre 2003 an der Macht blieb, wurde nach der Besetzung von US-Truppen nahe Tikrit in einem Versteck festgenommen und dem irakischen Gericht übergeben. In dem Düceyl-Prozess wurde Saddam die Ermordung von 149 Personen zur Last legt, nach einem zweijährigen Prozess wurde er zu Tode verurteilt.   

 

 



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