Heute in der Geschichte - 29.12.2016

Heute in der Geschichte - 29.12.2016

Heute in der Geschichte - 29.12.2016

Heute in der Geschichte

 

29. Dezember 1703, Todestag des osmanischen Padischahs Mustafa II.. Der 22. Sultan Mustafa II. stirbt kurz nach seiner Entthronung. Der Padischah, der in der Turhan Sultan Türbe in Istanbul bestattet wurde, belagerte während seiner 8 jährigen Herrschaftszeit dreimal Wien. Bei seinem letzten Österreich-Feldzug erlitt er in der Zenta-Schlacht eine schwere Niederlage, mit der anschließenden Unterzeichnung des Friedensvertrags von Karlowitz verlor das Osmanische Reich erstmals Boden. Mit dem Folgen des langsamen Niedergangs des Osmanischen Reichs wurde Mustafa II. von seinem Bruder Ahmet III. abgelöst.           

 

 Das Massaker von Wounded Knee  fand am 29. Dezember 1890 auf dem Gebiet der heutigen Ortschaft Wounded Knee in der Pine Ridge Reservation in South Dakota statt. Dabei wurden 300 wehrlose Angehörige verschiedener Sioux-Indianerstämme von Angehörigen des 7. US-Kavallerie-Regiments ermordet. Das Massaker brach den Widerstand der indigenen Bevölkerung in den Dakotas. Das Massaker beeinflusst die Kultur und das Leben der Reservats-Indianer bis heute. Alljährlich findet eine 14-tägige Gedenkveranstaltung statt, die das Leben in den Reservaten fast lahmlegt. Der Marsch von Standing Rock nach Pine Ridge wird durch Angehörige der Stämme nachgestellt.

 

29. Dezember 1991, Unabhängigkeits-Referendum in Aserbaidschan. Dabei stimmen 99 % der Aserbaidschaner für die Unabhängigkeit. Am 21. Dezember waren Zuständige der Russischen Föderation, der Ukraine und Weißrusslands in Minsk zusammengekommen, um das Ende der Sowjetunion bekannt zu geben. Daraufhin hatten Abgeordnete der aserbaidschanischen Volksfront dem Parlament ein Gesetzentwurf zur Volksbefragung für die Unabhängigkeit Aserbaidschans eingereicht, was angenommen wurde. Mit dem eindeutigen Ausgang der Volksbefragung waren alle Hürden für die Unabhängigkeit Aserbaidschans aufgehoben.

 

29. Dezember 1995, Ausbruch der Kardak-Krise zwischen der Türkei und Griechenland. Die Türkei teilte in einer Note Griechenland mit, dass die Insel Kardak der Türkei gehört. Die politische Krise begann mit dem Auflaufen eines türkischen Schiffes an der Küste der Insel Kardak. Die Unstimmigkeit über die Zuständigkeit zur Bergung des türkischen Schiffes brachte beide Länder an den Rand eines Krieges. Nachdem Griechenland die türkische Flagge auf der Insel runterholte und die eigen Flagge hisste, gingen türkische See-Kommandos in einer Übernacht-Aktion auf die Insel und hissten wieder die türkische Flagge. Danach wurde die Kriegs-Flotte beider Länder in Alarmbereitschaft versetzt. Mit dem Einlenken der USA wurde der Konflikt um die Insel Kardak beigelegt.       

 

 



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