Großbritannien und Deutschland besorgt über Lage in Idlib

Beide Länder bemühen sich um die Verhinderung einer Menschheitstragödie.

Großbritannien und Deutschland besorgt über Lage in Idlib

Nach Angaben des britischen Nahost-Ministers Alistair Burt ist sein Land äußerst besorgt über die Lage in der syrischen Region Idlib. Im britischen Unterhaus beantwortete Burt die Fragen der Abgeordneten zur Lage in Idlib.

Großbritannien würde sich Sorgen über die militärischen Operationen von Russland und des syrischen Regimes auf Idlib und Umgebung machen, wo etwa 3 Millionen Menschen lebten.

London würde die diplomatischen Initiativen der Türkei und der UNO zur Verhinderung eine Menschheitstragödie in Idlib unterstützen. Britische Behörden seien mit den türkischen Ansprechpartnern in Kontakt.

Es sei bedauernswert, dass Russland und der Iran bei dem Gipfel in Teheran den Aufruf von Staatspräsident Erdoğan für eine Waffenruhe abgelehnt haben.

Russland und der Iran hatten am selben Tag beim Weltsicherheitsrat die Appelle von Großbritannien und anderer Staaten abgelehnt. Sollte das syrische Regime chemische Waffen einsetzen, dannwerde Großbritannien rasch vorgehen.

In seinem Appell an Russland fordert London die Beendung der Unterstützung der zerstörerischen Militäroperation. Moskau sollte Bemühungen zur Entspannung der Lage in Idlib und politische Lösungen unterstützen.

Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas seinerseits betonte, die Verhinderung einer Menschheitstragödie in Idlib würde auf der Tagesordnung von Berlin stehen.

Nach dem Treffen mit dem südzyprischen Außenminister Nikos Christodoulides sagte Maas, sie würden die Entwicklungen in Idlib mit großer Sorge beobachten. Auf der Tagesordnung von Berlin stehe die Verhinderung einer Menschheitstragödie. In diesem Zusammenhang würden Gespräche mit allen Parteien geführt, so Maas.



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