Merkel findet keine Mehrheit für Abbruch der Türkei-EU-Beitrittsverhandlungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel in Brüssel keine Mehrheit für den Abbruch der Türkei-EU-Beitrittsverhandlungen gefunden.

Merkel findet keine Mehrheit für Abbruch der Türkei-EU-Beitrittsverhandlungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel in Brüssel keine Mehrheit für den Abbruch der Türkei-EU-Beitrittsverhandlungen gefunden.

Die Türkei-Gegner blieben beim EU-Gipfel in der belgischen Hauptstadt Brüssel in der Minderheit.

Die deutsche Bundeskanzlerin sagte nach dem ersten Tag des Gipfeltreffens bei der Pressekonferenz, dass auf Forderung Deutschlands die Türkeipolitik auf die Agenda der 28 Staats- und Regierungschefs gesetzt worden sei.

Es gebe keine Mehrheit, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sofort abzubrechen, so Merkel.

 

“Gleichwohl sprach sich die CDU-Chefin dafür aus, weiter mit Ankara zu reden. Auch stellte sie sich eindeutig hinter den EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei, einschließlich der Zahlung weiterer Milliarden zur Versorgung Schutzsuchender."

Merkel fand  kaum Unterstützung für einen Bruch der Beitrittsverhandlungen. Nur Belgien und die Niederlande hätten die Kürzung der Vorbeitrittshilfen unterstützt.

 

Die EU hätte der Türkei für den Zeitraum 2014 bis 2020 rund 4,45 Milliarden Euro zugesagt und bislang nur 257 Millionen Euro überwiesen.

 



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