Deutsche Presse sprachlos über die boomende türkische Wirtschaft

Deutsche Presse sprachlos über die boomende türkische Wirtschaft

Deutsche Presse sprachlos über die boomende türkische Wirtschaft

Die renommierte deutsche Zeitung FAZ schreibt, dass die türkische Wirtschaft trotz politischer Turbulenzen wächst und wächst. Das Blatt schreibt, dass dank staatlicher Konjunkturprogramme in der Türkei kräftiges Wirtschaftswachstum verzeichnet worden ist. Laut FAZ sind nur zwei G20-Staaten schneller gewachsen als die Türkei. Die auflagenstarke Zeitung schreibt, dass laut Zahlen des türkischen Statistikamtes das Wachstum im zweiten Quartal des laufenden Jahres ein Plus von 5,1 Prozent verzeichnet hat, was der höchste Wert unter den 20 wichtigsten Wirtschaftsmächten (G20) hinter China und Indien gewesen ist. Das Blatt berichtet, dass trotz der vermeintlichen Zurückhaltung der ausländischen Wirtschaftspartner der Außenhandel weiter verlässlich zugenommen hat. In diesem Zusammenhang sei der Export der Türkei im zweiten Quartal des laufenden Jahres um 10,5 Prozent gewachsen. Der Import hingegen nur 2,3 Prozent. Hierbei wird auch unterstrichen, dass die Ausfuhr nicht vom gesunkenen Lira-Wert profitiere, denn die nationale Währung habe stärker notiert.

Auch das politische Magazin „Der Spiegel“ ist verblüfft über die boomende türkische Wirtschaft. Laut dem Magazin schadet anscheinend der Streit mit der EU nicht der türkischen Wirtschaft. Der Spiegel schreibt, dass die meisten EU-Spitzenpolitiker sich in einem einig waren: Im Konflikt mit der Türkei sitze Europa am längeren Hebel. Auch werden an die Worte von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel erinnert, der gesagt hatte, dass „wirtschaftlicher Druck“ wirke, was sein österreichischer Kollege Sebastian Kurz ähnlich gesehen habe. Der Spiegel zitiert auch die Worte vom Johannes Hahn, dem EU-Erweiterungskommissar, der sagte, dass der Konflikt auf gewisse Weise der türkischen Gesellschaft, der türkischen Wirtschaft schade. Doch von alldem lasse sich die türkische Wirtschaft nicht beirren. Zudem wird darauf hingewiesen, dass im vergangenen Juli die Urlauberzahlen fast wieder das Niveau der Vorjahre erreicht haben. Auch der türkische Handel habe sich gut entwickelt.

Das deutsche Nachrichtenmagazin schreibt ferner, dass die Türkei weniger Staatsverschuldung habe als die EU, wovon sie auch stark profitiere.



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