Rita Süssmuth mit der Tarabya-Medaille ausgezeichnet

Tarabya-Medaille für besondere Verdienste zum Ausbau der türkisch-deutschen Beziehungen

Rita Süssmuth mit der Tarabya-Medaille ausgezeichnet

Die Tarabya-Medaille für besondere Verdienste zum Ausbau der türkisch-deutschen Beziehungen ist der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth verliehen worden. An der Verleihungszeremonie in Berlin nahmen der türkische Botschafter in Berlin Hüseyin Avni Karslıoglu, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der ehemalige türkische Vize-Parlamentspräsident Mehmet Saglam teil. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte in seiner Rede auf der Zeremonie unter Bezugnahme auf die steigende Islamphobie in Deutschland, ein Großteil der Deutschen sei tolerant und weltoffen und verurteile Rassismus, Ausländer- und Judenfeindlichkeit. Weiter sagte Steinmeier, der Prozess gegen die rechtsradikale Terrororganisation NSU zeige wie unzureichend man in der Terrorbekämpfung sei, weshalb die Flüchtlingspolitik im Land entwickelt werden müsse. Botschafter Karslıoglu sagte, die Islamphobie in Deutschland sei besorgniserregend, diese Art von Ideologien hätten in Demokratien keinen Platz, Flüchtlinge dürften für die Probleme in Europa nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Süssmuth sagte in ihrer Dankesrede, das Vorurteil, Ausländer würden kein Deutsch lernen wollen, sei falsch, vor allem Frauen würden zu ihr kommen und Hilfe fordern, um Deutsch zu lernen.


Keyword:

Nachrichten zum Thema